{"id":9833,"date":"2016-08-12T14:01:41","date_gmt":"2016-08-12T14:01:41","guid":{"rendered":"https:\/\/skywalk.info\/de\/?p=9833"},"modified":"2016-08-23T07:42:26","modified_gmt":"2016-08-23T07:42:26","slug":"adrian-kellers-x-pyr-erfahrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skywalk.info\/de\/2016\/08\/12\/adrian-kellers-x-pyr-erfahrungen\/","title":{"rendered":"Adrian Keller\u00b4s Erfahrungen zu den X-Pyr 2016"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<\/p>\n<p>skwalk Teampilot <strong>Adrian Keller<\/strong> ist passionierter Hike&amp;Fly Pilot und wurde f\u00fcr die X-Pyr 2016 selektiert. Diese Chance n\u00fctzte Adrian und erreichte bei seinem Deb\u00fct einen hervorragenden 7. Rang!! Die Bedingungen waren jedoch alles andere als einfach, in seinem Bericht schildert Adrian seine Erfahrungen:<\/p>\n<p>&#8222;Am 31. Januar 2016 wurden meine Bem\u00fchungen und sportlichen Anstrengungen best\u00e4tigt! Ich war dabei! Die schriftliche Teilnahmebest\u00e4tigung kam per E-Mail an einem Sonntagmorgen. Nach fast sieben Monaten organisatorischen Vorbereitungen und k\u00f6rperlich diszipliniertem Training ging\u2019s dann los.<\/p>\n<p><strong>Tag I<\/strong><br \/>\n17. Juli 2016 um 11:00 Uhr fiel der Startschuss am Strand von Hondarribia\u2026 Bei schw\u00fclen 35 Grad und guten Wetterprognosen f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage, liefen alle 31 Teilnehmer aus 17 verschiedenen L\u00e4ndern los Richtung Turnpoint La Rhune. 27 km, 1100 H\u00f6henmeter und knapp vier Stunden sp\u00e4ter startete ich zum ersten Flug, mit welchem ich mich in eine gute Position brachte.<\/p>\n<p><strong>Tag II<\/strong><br \/>\nBeginnt um 05:30 Uhr mit einem 50 km Fussmarsch Richtung Turnpoint Orhi. Schnell bemerkte ich die sich verschlechternde Wetterlage entgegen der guten Prognose. Unerwartet starker Wind mit bis zu 60 km\/h lie\u00df meine Flugpl\u00e4ne scheitern. F\u00fcr all jene, welche erst nach 14:00 Uhr am Grat zum Orhi ankamen war Fliegen unm\u00f6glich. Dadurch gelang es dem vorderen Dreierfeld sich abzusetzen und die restlichen Teilnehmer waren von da an zu Fu\u00df im Schlechtwetter unterwegs. Mir gelang an diesem Abend, trotz den sehr schwierigen Verh\u00e4ltnissen, noch ein Flug \u00fcber den Orhi nach El Mina. Dort gelandet, ohne\u00a0Handyempfang und keine korrekten GPS Daten, wartete ich im Gleitschirm eingedeckt bis mich sp\u00e4tabends mein Supporter fand.<\/p>\n<p><strong>Tag III<\/strong><br \/>\nEin sehr langer Tag zu Fu\u00df durch Hochalpines Gel\u00e4nde ohne Aussicht auf Flugwetter da es in der H\u00f6he zu viel Wind hatte. Trotz allen Widrigkeiten gelang es mir am Abend und nach knapp 4000 H\u00f6henmeter und fast 70km Fu\u00dfmarsch den Turnpoint Anayet zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>Tag IV<\/strong><br \/>\nSchon am Morgen beim Fr\u00fchst\u00fcck wurden wir durch Regentropfen begr\u00fc\u00dft. Der immer st\u00e4rker werdende Regen lie\u00df mich meine Flughoffnungen begraben. Aber noch hatte ich f\u00fcnf Paar trockene Schuhe! Sp\u00e4tnachmittags, als der Regen etwas nachlie\u00df, packte mich wieder die Hoffnung auf einen Gleitflug ins Tal. Endlich auf der Bergkante angekommen war die n\u00e4chste Gewitterfront bereits in Sichtweite. Nach kurzem Inne halten entschied ich mich gegen meine schmerzenden F\u00fc\u00dfe und packte den Gleitschirm wieder in den Packsack. Keine f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter tobte ein Hagelsturm mit Blitz und Donner und wir waren mitten drin!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=&#8220;Galerie&#8220; fullwidth=&#8220;off&#8220; show_title_and_caption=&#8220;off&#8220; show_pagination=&#8220;off&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; auto=&#8220;off&#8220; hover_overlay_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.66)&#8220; caption_all_caps=&#8220;off&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; gallery_ids=&#8220;9846,9839,9850,9853&#8243;]<\/p>\n<p>[\/et_pb_gallery][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Tag V<\/strong><br \/>\nDa es mir, durch den unvorhersehbaren Wetterumschwung vom Vortag, nicht m\u00f6glich war p\u00fcnktlich um 22:30 Uhr zu pausieren, bekam ich eine 6 Stunden Strafe f\u00fcr den folgenden Tag! So startete mein Tag erst um 11:30 Uhr mit dem Vorteil noch meine Ausr\u00fcstung trocknen zu k\u00f6nnen und die zerrissene Jacke und Regenponcho mit Gleitschirmreparatur- Klebepatch zusammenzukleben. Frischer und erholter als \u00fcblich, startete ich wieder ins Rennen. Nach einem 3 st\u00fcndigen Aufstieg konnte ich endlich wieder fliegen. Entgegen den Erwartungen sogar relativ gut und mit 30km\/h S\u00fcdwestwind zwar sehr sportlich, aber es flog! Nach zweimaligem Low Save und immer st\u00e4rker werdendem Wind (7 hPa S\u00fcd \u00dcberdruck) entschied ich mich nach 3.5 Stunden zur Landung. Nun stand ich also auf 1800m \u00fc M. irgendwo im Nirgendwo direkt unter dem Pyren\u00e4enhauptkamm, welcher die Grenze Spanien \u2013 Frankreich abgrenzt, und vor mir stand mitten im Nichts ein ***** Hotel!<\/p>\n<p><strong>Tag VI<\/strong><br \/>\nWarm geduscht und gut erholt ging es morgens um 05:30 Uhr bei Donner und Regentropfen wieder weiter, mit dem Ziel den Turnpoint C\u00e9cir\u00e9 zu erreichen. Leider fing es bereits nach 30 Minuten stark zu regnen an und es sollte den ganzen Tag nicht mehr aufh\u00f6ren. Nach knapp 15 Stunden wandern im dichten Nebel mit Dauerregen, Donner, Blitz und Hagel war der Cecire erklommen und wir wieder im Trockenen. Als Belohnung oder vielleicht auch aus Sorge um uns warteten bereits zwei Mitglieder der Rennleitung auf dem Pass auf uns. Nach einem gemeinsamen Bier im Regen kamen wir nun auch wieder zu trockenen Kleidern! Da der Tracker im Grenzgebiet Empfangs- und Netzprobleme hatte funktionierte der GPS Sender ganztags nicht. Gl\u00fccklicherweise konnte ich dank meiner Garmin Uhr ein Backup der Route sichern.<\/p>\n<p><strong>Tag VII<\/strong><br \/>\nDer letzte Tag begann, wie gewohnt, mit Regen\u2026 Da mir mittlerweile zwei Mitkonkurrenten dicht auf den Fersen waren begann nun auch das Rennen um den 7. Platz. Nach zwei Stunden Abstieg und weiteren vier Stunden Aufstieg auf der anderen Talseite gelang mir durch die Regenwolken ein l\u00e4ngerer Gleitflug in das n\u00e4chste Tal. Dadurch lag ich 15 km vor meinen beiden Verfolgern, was mir eine kurze Verschnauf- und Essenspause verschaffte. Danach ging es weiter im schnellen Schritt nach Vielha und immer der Strasse entlang Richtung Passh\u00f6he Port de la Bonaigua 2072m \u00fc M. Meine beiden Verfolger hatte ich, dank Livetracking, immer im Auge. Meine Bef\u00fcrchtungen, dass sich pl\u00f6tzlich doch noch ein Flugfenster hinter mir \u00f6ffnen k\u00f6nnte, bewahrheiteten sich nicht. Jedoch verlangten die letzten Kilometer auf die Passh\u00f6he alles meiner Motivation und Kr\u00e4fte ab. Oben angekommen erwarteten mich meine beiden Kollegen von der Rennleitung \u2013 nat\u00fcrlich mit einem Bier! Um meiner Sache und dem 7. Platz ganz sicher zu sein, lief ich noch einige hundert Meter den Pass hinunter. Nach einer kurzen Teambesprechung konnten wir uns in die Arme schlie\u00dfen, gaben der Rennleitung unsere letzten Koordinaten durch und somit war das Rennen f\u00fcr uns beendet.<\/p>\n<p><strong>Tag VIII<\/strong><br \/>\nFast wie ausgeschlafen starteten wir um 08:00 Uhr in den Tag und fuhren nach Port de la Selva zur Rangverk\u00fcndigung. Nach vier Stunden Fahrt und etwas \u00fcber 300km durch Berge, T\u00e4ler und Nationalparks kamen wir kurz nach dem Mittag dort an. Es war sehr interessant, die eigenen Erfahrungen mit jenen der anderen Teilnehmern auszutauschen. Nach der Rangverk\u00fcndigung und dem anschlie\u00dfendem Ap\u00e9ro nahmen wir die letzten 850km Heimfahrt in Angriff!<\/p>\n<p>Diese Woche war ein unglaubliches Abenteuer mit vielen neuen Eindr\u00fccken und frisch entstandenen Freundschaften. \u00dcbergl\u00fccklich mit dem 7. Rang sehe ich nun neuen Abenteuern entgegen!&#8220;<\/p>\n<p>Mein spezieller Dank gilt auch meinen Sponsoren, welche an mich geglaubt und mich unterst\u00fctzt haben:<\/p>\n<ul>\n<li>skywalk Paragliders<\/li>\n<li>Gyso AG<\/li>\n<li>Spies Hecker GmbH<\/li>\n<li>Carrosserie Keller &amp; Co<\/li>\n<li>Roger P. Frey<\/li>\n<li>Michael Maldini<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Adrian Keller<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=&#8220;Gallery&#8220; fullwidth=&#8220;off&#8220; show_title_and_caption=&#8220;off&#8220; show_pagination=&#8220;off&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; auto=&#8220;off&#8220; hover_overlay_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.66)&#8220; caption_all_caps=&#8220;off&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; gallery_ids=&#8220;9862,9858,9865,9872&#8243;]<\/p>\n<p>[\/et_pb_gallery][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;] skwalk Teampilot Adrian Keller ist passionierter Hike&amp;Fly Pilot und wurde f\u00fcr die X-Pyr 2016 selektiert. 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Dadurch gelang es dem vorderen Dreierfeld sich abzusetzen und die restlichen Teilnehmer waren von da an zu Fuss im Schlechtwetter unterwegs. Mir gelang an diesem Abend, trotz den sehr schwierigen Verh\u00e4ltnissen, noch ein Flug \u00fcber den Orhi nach El Mina. Dort gelandet, ohne\u00a0Handyempfang und keine korrekten GPS Daten, wartete ich im Gleitschirm eingedeckt, bis mich sp\u00e4tabends mein Supporter fand.<\/p><p>Tag III<\/p><p>Ein sehr langer Tag zu Fuss durch Hochalpines Gel\u00e4nde ohne Aussicht auf Flugwetter da es in der H\u00f6he zu viel Wind hatte. Trotz allen Widrigkeiten gelang es mir am Abend und nach knapp 4000 H\u00f6henmeter und fast 70km Fussmarsch den Turnpoint Anayet zu erreichen.<\/p><p>Tag IV<\/p><p>Schon am Morgen beim Fr\u00fchst\u00fcck wurden wir durch Regentropfen begr\u00fcsst. Der immer st\u00e4rker werdende Regen liess mich meine Flughoffnungen begraben. Aber noch hatte ich f\u00fcnf Paar trockene Schuhe! Sp\u00e4tnachmittags, als der Regen etwas nachliess, packte mich wieder die Hoffnung auf einen Gleitflug ins Tal. Endlich auf der Bergkante angekommen war die n\u00e4chste Gewitterfront bereits in Sichtweite. Nach kurzem Inne halten, entschied ich mich gegen meine schmerzenden F\u00fcsse und packte den Gleitschirm wieder in den Pack Sack. Keine f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter tobte ein Hagelsturm mit Blitz und Donner und wir waren mitten drin!<\/p><p>Tag V<\/p><p>Da es mir, durch den unvorhersehbaren Wetterumschwung vom Vortag, nicht m\u00f6glich war p\u00fcnktlich um 22:30 Uhr zu pausieren, bekam ich eine 6 Stunden Strafe f\u00fcr den folgenden Tag! So startete mein Tag erst um 11:30 Uhr mit dem Vorteil noch meine Ausr\u00fcstung trocknen zu k\u00f6nnen und die verrissene Jacke und Regenponcho mit Gleitschirmreparatur- Klebepatch zusammenzukleben. Frischer und erholter als \u00fcblich, startete ich wieder ins Rennen. Nach einem 3st\u00fcndigen Aufstieg konnte ich endlich wieder fliegen. Entgegen der Erwartungen relativ gut und mit 30km\/h S\u00fcdwestwind sehr sportlich aber es flog! Nach zweimaligem Low Save und immer st\u00e4rker werdendem Wind (7 hPa S\u00fcd \u00dcberdruck) entschied ich mich nach 3.5 Stunden zur Landung. Nun stand ich also auf 1800m \u00fc M. irgendwo im Nirgendwo, direkt unter dem Pyren\u00e4enhauptkamm welcher die Grenze Spanien \u2013 Frankreich abgrenzt, und vor mir steht mitten im Nichts ein ***** Hotel!<\/p><p>Tag VI<\/p><p>Warm geduscht und gut erholt ging es morgens um 05:30 Uhr bei Donner und Regentropfen wieder weiter, mit dem Ziel den Turnpoint C\u00e9cir\u00e9 zu erreichen. Leider fing es bereits nach 30 Minuten stark zu regnen an und es sollte den ganzen Tag nicht mehr aufh\u00f6ren. Nach knapp 15 Stunden wandern im dichten Nebel mit Dauerregen, Donner, Blitz und Hagel war der Cecire erklommen und wir wieder im Trockenen. Als Belohnung oder vielleicht auch aus Sorge um uns, warteten bereits zwei Mitglieder der Rennleitung auf dem Pass auf uns. Nach einem gemeinsamen Bier im Regen, kamen wir nun auch wieder zu trockenen Kleidern! Da der Tracker im Grenzgebiet Empfangs- und Netzprobleme hatte funktionierte der GPS Sender ganztags nicht. Gl\u00fccklicherweise konnte ich dank meiner Garmin Uhr ein Backup der Route sichern.<\/p><p>Tag VII<\/p><p>Der letzte Tag begann, wie gewohnt, mit Regen\u2026 Da mir mittlerweile zwei Mitkonkurrenten dicht auf den Fersen waren, begann nun auch das Rennen um den 7. Platz. Nach zwei Stunden Abstieg und weiteren vier Stunden Aufstieg auf der anderen Talseite, gelang mir durch die Regenwolken ein l\u00e4ngerer Gleitflug in das n\u00e4chste Tal. Dadurch lag ich 15 km vor meinen beiden Verfolgern, was mir eine kurze Verschnauf- und Essenspause verschaffte. Danach ging es weiter im schnellen Schritt nach Vielha und immer der Strasse entlang Richtung Passh\u00f6he Port de la Bonaigua 2072m \u00fc M. Meine beiden Verfolger hatte ich, dank Livetracking, immer im Auge. Meine Bef\u00fcrchtungen, dass sich pl\u00f6tzlich doch noch ein Flugfenster hinter mir \u00f6ffnen k\u00f6nnte, bewahrheite sich nicht. Jedoch verlangten die letzten Kilometer auf die Passh\u00f6he alles meiner Motivation und Kr\u00e4fte ab. Oben angekommen erwarteten mich meine beiden Kollegen von der Rennleitung \u2013 nat\u00fcrlich mit einem Bier! Um meiner Sache und dem 7. Platz ganz sicher zu sein, lief ich noch einige hundert Meter den Pass hinunter. Nach einer kurzen Teambesprechung konnten wir uns in die Arme schliessen, gaben der Rennleitung unsere letzten Koordinaten durch und dann war das Rennen f\u00fcr uns beendet.<\/p><p>Tag VIII<\/p><p>Fast wie ausgeschlafen starteten wir um 08:00 Uhr in den Tag und fuhren nach Port de la Selva zur Rangverk\u00fcndigung. 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