Tipps und Tricks zum Flachlandfliegen von Armin Harich

 

Erklärbär Videos:

Vorträge:

Bei den Vorträge wird stark mit Videomaterial aus meinen zahlreichen Flügen gearbeitet, um euch fit zu machen selber sicherer, höher und weiter fliegen zu können.

Lernen durch mitfliegen:

Video Kanäle:

Starten:

Zurückkommen:

  • Zum Trampen, nutze das Shuttle Bunny. Es ist leicht und flexibel beim Packen. Es hilft einem den passenden Ort/Richtung auch schnell vorbeifahrenden Autos klarzumachen und kann hier sehr viel helfen.

Planung von Flügen:

  • XC-Planer Die Seite für XC-Planung um Kontrollzonen herum. Luftraumdaten sind aber nicht immer 100% aktuell. Mit der Skytracks option sind auch viel beflogene Startplätze schnell zu sehen.
  • ICAO-Karte von Deutschland, Schweiz, Frankreich.
  • Anbei ein Ausdruck der ED-R Öffnungszeit von 2014. Diese gibt es auch bei VFRGuide inkl. Telefonnummern. Die Nutzungspläne von einigen ED-R können auch hilfreich sein. Hier noch die Militär Nutzungspläne für Deutschland und Links zum Ausland. Militär Nutzungsplan Polen.
  • Openaip.net hat sehr aktuelle Luftraumkarten inkl. Segelflugsektoren und Thermik HotSpots weltweit.
  • Maddyhome.com hat halbwegs aktuelle Luftramkarten die auch per OpenAir Format downloadbar sind.
  • Skyvector.com hat aktuelle Luftraumdaten, aber ohne Segelflugsektoren, Sprungzonen, ...
  • Beim DFC-Saar gibt ebenfalls die halbwegs aktuellen OpenAir Luftraumkarten.
  • Super Luftraumzusammenstellung vom Helmut Bach zum Streckefliegen.
  • Startplätze sind unter ParaglidingMap, ParaglidingEarthParagliding365 und beim DHV zu finden. Ober mit Google mit "Gleitschirm" oder "Paraglider" und Startplatzname.
  • Im Frankfurter Raum werden die Schlepptermine Zentral auf  Schlepptermine.de aufgeführt. Eigentlich eine tolle Idee , die  es hoffentlich auch später Global geben sollte.

Thermikerwartungskarten:

Wetter für´s Flachland:

  • Wetter-Jetzt.de (mobile seite) Fürs Flachland gerade im Frühjahr die besten kostenlosen XC-Prognosen. Super schnell zu lesen. Ich empfehle auch die 6 Tage Vorhersage, sowie den Thermikinfo Newsletter. TopTermin vom DWD ist eine Alternative, die für die Alpen angeblich etwas besser ist. Es zeigt die Wolkenhöhe und Aufwindstärken je nach Höhe detaillierter an.
  • Wer noch Temps analysieren will, bekommt sie kostenlos bei der University of Wyoming. Termprognosen für beliebige Orte gibt es kostenpflichtig bei Metro Blue sowie Wetter-Online.de.
  • Kostenlose Segelflug Karten gibts von RASP und Meteo-Parapente.
  • Der DWD Segelflugwetterbericht gibts hier
  • Jeden Freitag gibt vom DWD ein kostenloses Segelflugprognose fürs Wochenende
  • Da Saharastaub in aktuellen Wettermodellen nicht eingerechnet wird, sollte man schauen ob der Staub nicht als Kondensationskeim den Himmel mit Wolken bedecken kann.

Wettermessstadionen:

Online Flugdatenbanken:

Flüge beim XC.DHV:

Flachland Wettkämpfe:

Livetracking:

Funk:

Auf der Suche nach dem kleinsten Amateurfunkgerät das PMR (6,25er Raster), Freenet, LPD, ... kann habe ich mich für das Boafeng UV-3R mit Komplettumbau entschieden. Mit 2 Watt hat es schon recht viel Sendeleistung und kostet auch noch recht wenig. Die Bedienung ist ein Greul, wie bei allen Amateurfunkgeräten. Es wird eh fast nur noch beim Wettkampf gefunkt. Ein Amaterufunkgerät, was auch noch Flugfunk senden in AM kann, gibt es leider nicht am Markt.

Flugfunk:

Flugfunk ohne Deutsche Zulassung gibts ab 239€. Es kann auch mit externer Stromversorgung betrieben werden. Leider ist die Raussperre so schlecht, das es zu 20% der Zeit auf geht. Alleine das IPad langt schon als Störung. Das ICOM IC-A15 gibst ab ca. 270€ z.B: bei Motormoewe.de ist etwas leichter und die Rauschsperre ist deutlich besser. Kompakter Flugfunk für das zukünftig engere Frequenzraster gibt es noch nicht, aber das wird auch noch viele Jahre in der Praxis nicht relevant sein. Hier noch die Flugfunk Standard Frequenzen. Wenn man das Mikrofon mit Schaumstoff vor dem Wind schützt und möglichst im Windschatten spricht, geht das auch ohne Headset. Headsets, wenn gewünscht inkl. Einbau, gibts bei UK-Intech oder alternativ bei Loescher.

Flarm:

Ich habe ein Flarm zusammengebaut. Es ist eine elektronisches Kollisionsvermeidungssystem das Standard bei praktisch jeder Segelflieger und viel kleinen Flugzeuge geworden ist. Ein Übersehen anderer Piloten ist so praktisch ausgeschlossen. Da bei Strecken und Wettkampffliegern oft die Rechtlich geltenden Wolkenabständen von z.B: 300m Absand unter den Wolken nicht eingehalten wird ist dies eine sehr gute Lebensversicherung die auch funktioniert. Ich nuten das Power Flarm Pro (braucht min. 8,5V). inkl. ADS-B (Empfang von Transpondersignale von großen Flugzeugen). Mit Hilfe des Air Connect (einem W-Lan Modul) kann ich es mit dem IPad/IPhone und der FreeFlight App verbinden. So werden andere Flugzeuge optisch und akustisch vor mir gewarnt und ich vor anderen.  Das System wiegt komplett mit Akku ca. 500 Gramm. Für Bräuniger/Flytec Varios gibt es ein kleinen leichten günstigen Flarm Einbausender. Die FlarmMouse könnte eine Alternative zwischen den Beiden Varianten sein

Transponder:

Ich habe eine legalen ADS-B Transponder Transponder zusammengebaut . Ein Transponder ist ein Flarm für die großen Flieger. Damit z.B: der Einflug in TMZ erlaubt und eine Freigaben für andere sonst gesperrte Lufträume ist leichter zu bekommen. z:b um bei uns auch mal höher als Fugfläche 100 (2700m) zu steiegn. Ich habe mich für einen Garitech VT-01 UAV Pro mit VT-01 Bedienteil entschieden. Er ist klein, leicht und ich habe den Support um ihn mit der Freeflight App zusammen betreiben zu können. Transponder, Bedienteil, Antenne und Akku liegt wiegen ca. 1000g. Das Hauptproblem ist, das doch sehr fragile Kabel die Einzelteile miteinander verbindet. Beim in den Packsack Stopfen, gehen die schnell kaputt. Als Alternativen könnte der Dittel KTX2 eine Option werden, falls er jemand eine Zulassung bekommen sollte. Als Stromversorgung habe ich mich für Litium Ionen Akku mit PCB Schutzschaltung entschieden und mir daraus ein 200 Gramm Akkupack gelötet, das mehr als 15h Flarm und ADS-B in oder Transponder senden ermöglicht. Da der Transponder ca. 11V für den Betrieb braucht, habe ich 4 Zellen im Einsatz. Mit einem Spannungswandler mit <95% Wirkungsgrad kann ich auch das IPhone damit versorgen.

Variometer:

Ich liebe präzise Varios mit einem möglichst angenehmen Klang. Das Renschler Solario ist das bis jetzt beste, was ich kennen gelernt habe. Ich habe mein Solario, wie schon vor 20 Jahren, wieder auf TEK umgebaut. Die Einzelteile gibts inzwischen bei Renschler.de. Die TEK-Düse kommt aus dem Modellflug Bereich. Bastelliebe zum Umbau muss trotzdem vorhanden sein und so was ist wohl nur was für Freaks. Anbei aber ein paar Tipps für die Experimentierfreudigen. Hier ein kleines Video. Beim Bestellen ein Solario zum Umbau auf TEK (49€) bestellen. Dann legt er die TEK-Düse, Schlauch und stopfen um die Verbindung mit dem Drucksensor herzustellen bei. Es muss ein Loch in das Solario gebohrt werden, um mit der Düse nach draußen zu kommen. Die TEK-Düse wird mit Stopfen auf den Drucksensor luftdicht verbunden. Siehe Bild. Vor dem Zukleben natürlich die Funktion überprüfen. Das geht einfach durch Blasen gegen das Röhrchen und es muss deutlich das Steigen im Vario zu hören sein. Der Ein/Aus Schalter sollte natürlich auch noch geschmeidig funktionieren, sonst sitzt die Platine nicht optimal Die Düse habe ich außen flexibel gemacht, um die Haltbarkeit im Packsack sicher zu stellen. Ich stecke das Solarion in den Helm beim Transport. So hatte ich noch bei ein Problem. Hier kommt nun noch ein neues ASI Vario das per BTLE an das Smartphone gekoppelt werden kann.

Empfohlene Apps:

Ich nutze das Ipad Mini. Die Version ohne Simkarte hat kein GPS. Also besser in das mit GPS und Simkarte investieren. Das 16 GB Modell langt, wenn man nicht viel mehr machen will. Wer weniger Displaygröße/Gewicht bevorzugt, kann auch ein Iphone nehmen. Eine Bräuniger Sensbox kann als Backup dienen und GPS und Luftdrucksensor ans Ipad bringen, wenn es gewünscht wird. Brauchen tut man es aber nicht unbedingt. Als reiner Drucksensor geht auch das FlyNet 2 neuerdings an FreeFligth anzuschließen. Livetracking braucht übrigens ca. 10 MB/h.  Am besten das Tablet so anbringen, das man möglichst rechtwinkelig drauf schaut. Die Sichtbarkeit wenn die Sonne senkrecht auf das Display fällt ist schlecht, aber es geht. Besser ist es mit einer Sonnenblende, die ich mir mal basteln werde. Stark im kommen sind auch die E-Book Reader für kleines Geld. Selbstbau Tipps gibts im Forum oder fertig bei Digiflysolutions auf ihrer Homepage oder Facebook.
  • FreeFlight die in meinen Augen beste App zum Gleitschirmfliegen.
  • nextr (Iphone) / Mobilecity (Android) finde in Laufnähe das nächste öffentliche Verkehrsmittel, um zurück zu kommen.
  • Bahn.de  Hier kann auch das Ticket gebucht werden
  • Windfinder Bodenwindprognosen und Messwerte
  • Weather Pro Allgemeiner Wetterbericht, aber sehr schöne App.
Ich nutze ein halbweiches Case für die Geräte auf das ich selbstklebendes Klett anbringe und es so auf mein Cockpitt klette. Eine Case Auswahl ist unter Arktis.de zu finden. Ich habe keinen weiteren Schutz, achte aber beim Start auf das Gerät. Schöne Softcases, die aber nur angenäht werden können gibts von Sugg für das iPad mini. Beim IPhone 6+ nutze ich das ARKTIS Case. Alternativ kann man sein Glück auch in China versuchen. Als Zusatzakku nutze ich den Anker Astro ES 15000mAh. Damit sind ca. >=10h Flug mit vorher vollgeladenem IPad Mini möglich. Da das IPad bis 2.1 Amper möchte und trotzdem nur langsam geladen wird, Empfehle ich beide Ausgänge parallel zu schalten und das IPad zu laden. Das Ipad kann bis 2.1A Ladestrom verarbeiten. Als Autolader ist der von Paarl mit 4.2 A über 2 Ausgänge eine Option. Als Ladekabel gibt es günstigere und robustere zertifizierte Lösungen als die von Apple. z.B. von Just Mobile oder Amazon Basic kurz oder Amazon Basic lang.' Tolle Sonderangebote für Simkarten gibt´s bei Handyhase.de ober hier im Forum.

Literatur/Artikel:

Handschuhe:

2013 nutzte ich meine vor 20 Jahren entwickelten Fingerfäustlinge. Endlich gibst doch Alternativen.
  • Der Heat Smart3 ist das wärmste inkl. sehr guter Tablet- und Smartphonebedienung was ich am Markt finden konnte. Ich fliege ihn bei -10..+15 Grad. Heatpacks gibt es von ihnen oder man nimmt Wärmekissen für Tiertransporte. Diese sind größer und etwas günstiger. Mir wurden  auch schon Taschenwärmer mit Ol empfohlen.
  • Das wärmste was ich auf dem Markt finden konnte und empfehlen kann ist der North Face Himalayan Mitt. Er ist richtig dick und warm. Wer Heatpacks nutzt, sollte Unterziehhandschuhe nutzen um die Finger vor punktuell zu viel Hitze zu schützen.
  • Für Fingerhandschuhe gibt es einen Überzieher von Navipointer für Smartphone Bedienung. Vom Kickstarter Projekt Nanotips kann ich nur abraten. Mit IPad/IPhone und dicken Handschuhen funktioniert es gar nicht.
  • Als ganz dünnen Handschuh auch zum Unterziehen inkl. Touch Display Bedienung habe ich den North Face E-Tip 2013. Die Bedienung von Smartphone geht damit sehr gut. Er ist aber nicht wirklich warm.
  • Die Charly Touch Combi 2014 und Touch Leder 2014 habe ich bis jetzt noch nicht getestet.

Bekleidung:

Damit einem nicht kalt wird, kann ich die OMNI Heat = Wärmereflektionsschicht Schuhe, Hosen und Jacken von Columbia "wärmstens" empfehlen. Der Fleece und Handschuhe, sind aber nicht meine Empfehlung.

Brille:

Die Sportbrille habe ich mit 10% roter Tönung, da das bis jetzt das beste ist, was ich finden konnte um den Kontrast der Wolken zu verbessern aber es nicht zu dunkel ist. An bedeckten Tagen stört eine zu dunkle Brille. Bei kräftiger Sonneneinstrahlung möchte ich mein IPad auch immer noch gut ablesen können was nun klappt. Automatische Tönung gibt es mit rot leider nicht. Die Brille kann aber mal kurz beschlagen, wenn man unter der Basis etwas kräftig ausatmet. Das erinnerte mich an die Brille von per Anhalter durch die Galaxis, die bei Gefahr dunkel machte :-). Die Dioptrienzahl habe ich nach einigen Versuchen 0,25-0,5 höher gewählt als der Optiker für die Fernbrille empfiehlt. Zusätzlich nutze ich das "Loop Visier" von Charly.

Urinalkondome:

  • Für Männer ist es einfach, wenn die Blase drückt. Nach 1-2x Nutzen, macht der Kopf auch mit und man genießt frei zu fliegen. Empfehlen kann ich die Conveen Optima. Lasst euch einfach mal kostenlos bemustern, probiert die passenden größen mal aus und bei Ebay gibt es dann größere Packungen günstig.

Facebook:

Bilder/Videos:

Ich filme mit der Actionpro X7. Sie ist die aktuell beste Helmkamera in der Bildqualität und arbeitet absturzfrei auch bei langen Flügen. Nachladen per USB im Flug möglich. Für Perspektiven mit einer Verfolgerkamera empfehle ich den Observer. Als externes Micro nutze ich ab und zu das EDUTIGE Lavalier Microphone ETM-006 und bin zufrieden. Micro -> USB Adapter ist bei der X7 dabei.