Die Spaßmaschine

Spritzig. Direkt.

Der TONIC2 ist die Spaßmaschine in unserer Miniwing-Palette. Der superkompakte Flügel mit geringer Spannweite und kurzen Leinen richtet sich an alle, die gerne bei Starkwind soaren oder nah am Hang herumturnen. Wir nennen ihn deswegen gerne das „Go-Kart“ der Luft. Denn der TONIC2 setzt Steuerimpulse super direkt und präzise um und liebt Schräglage und Dynamik. Dennoch ist der Einsatzbereich überraschend vielseitig – je nachdem, welche Größe Du wählst.

Der TONIC2 ist nicht nur ein perfekter Starkwindschirm, sondern auch ein idealer Übungsschirm für das Groundhandling, zum Trainieren von Wingovern und Loopings sowie ein perfekter Begleiter für Hike&Fly-Touren. Die Leistung ist dabei ausreichend um aus jedem Tal zu gleiten oder sogar an thermischen Tagen oben zu bleiben.

Ein sorgfältig ausgewählter Materialmix sorgt für die nötige Robustheit im Düneneinsatz sowie für ein geringes Gewicht beim Hike&Fly. Eine Besonderheit sind die Trimmertragegurte, mit denen sich das Geschwindigkeitsfenster nochmals deutlich erhöhen lässt. Eines ist allen Größen gemeinsam: Der TONIC2 ist extrem einfach in der Handhabung, extrem spaßig in der Luft und dabei extrem hart im Nehmen!

“Die Spaßmaschine für jedermann. Egal ob an der Düne oder zum Freestyle – den TONIC habe ich immer im Urlaubsgepäck!”

Kilian Hallweger,

skywalk Teampilot, Travel Enthusiast, 2. Platz DHV XC Standard 2019

WIE FLIEGT SICH DER TONIC?

Der TONIC2 kann auf Grund seiner geringen Spannweite und der kurzen Leinen auf kleinsten Flächen ausgelegt werden. Die Startvorbereitungen sind unvergleichbar einfach. Ein Zug an den Leinen und die Kappe steigt kompakt und gleichmäßig auf. Weil der TONIC2 sehr schnell Auftrieb entwickelt, hebt der Pilot schnell ab – dies war bei der Entwicklung unseres neuen Miniwings ein wichtiger Punkt im Pflichtenheft.

Der TONIC2 setzt Steuerausschläge und Gewichtsverlagerung sofort in Schräglage und Kurven um. Die Reaktionen sind moderat und überschaubar, doch wer noch keine Erfahrung mit Miniwings hat, sollte sich an diese Eigenschaft unseres kompakten Kurzleiners langsam herantasten. Die Reaktionen fallen je nach Größe und der entsprechenden Flächenbelastung unterschiedlich aus. Niedrig beladen ist der TONIC2 thermiktauglich, hoch beladen wird er zur Starkwindrakete an Klippen und Dünen.

In Turbulenzen verhält sich der TONIC2 sehr stabil, benötigt jedoch aufgrund seiner Agilität einen aktiven Flugstil – insbesondere bei hoher Flächenbelastung. Der Steuerdruck steigt zum Abriss hin stark an, die Geschwindigkeit kann zur Landung präzise über die Bremsen eingestellt werden.

Der Einsatzbereich des TONIC2 ist extrem vielseitig – je nachdem, welche Größe Du wählst. Die Reaktionen fallen je nach Größe und der entsprechenden Flächenbelastung unterschiedlich aus. Niedrig beladen ist der TONIC2 thermiktauglich, hoch beladen ist er ein richtiger Miniwing. Die Grafik soll Dir dabei helfen die richtige Größe zu wählen.

JET-FLAP Icon

JET FLAPS

Unsere JET FLAPS erweitern den grünen Bereich bei Annäherung an den Stallpunkt, erhöhen damit erheblich die Sicherheit und sorgen gleichzeitig für eine Verbesserung der Steigleistung.

RIGID FOIL

Die Rigid Foil-Nylonfäden an der Eintrittskante halten die Flügelnase in Form und sorgen für einen konstanteren Staudruck. Vorteile: besseres Startverhalten, mehr Leistung und niedrigeres Flügelgewicht.

3D-SHAPING

Die exakte Berechnung der Flügelnase und der Einbau eines weiteren Tuchstreifens  verringert die Faltenbildung in diesem sensiblen Teil des Schirms. Vorteile: exakter geformte Kappe, mehr Leistung.

LOOPS & HOOKS

Zwei eingenähte Schlaufen auf dem Obersegel im Eintrittskantenbereich ermöglichen Bänder zu befestigen, um die Kappe in schwierigem alpinen Gelände auszulegen.

MINI RIBS

Die Verdopplung der Zelle am Achterliek erhöht die Formstabilität erheblich. Vorteil: Weniger Verwirbelungen verbessern die Aerodynamik und damit die Leistung.

SHARK NOSE

Die Shark Nose-Technologie verbessert in Kombination mit einem entsprechenden Flügeldesign die Druckverteilung in der Schirmkappe erheblich. Vorteile: deutlich satteres Fluggefühl und deutliches Leistungsplus vor allem beim beschleunigten Gleiten.

AUTOMATIC SAND RELEASE SYSTEM

Durchlässige Öffnungen der Profilrippen am Achterliek sorgen dafür, dass Sand und Schmutz im Schirm automatisch zum Außenflügel transportiert wird und dort herausrieseln kann. Das schont das Tuch und „erleichtert“ die Hinterkante.

SchirmgrößeXSSM
Zellen353535
Fläche ausgelegt (m²)16,3
18,721,1
Fläche projiziert (m²)14,0016,00
18,10
Spannweite ausgelegt (m)8,49,0
9,6
Spannweite projiziert (m)6,757,24
7,69
Streckung ausgelegt4,334,334,33
Streckung projiziert3,273,273,27
min. Profiltiefe (cm)95102109
max. Profiltiefe (cm)237254269
Schirmgewicht (kg)
*mit Dyneema-Tragegurt, Gewicht mit Regular-Tragegurt ca. + 200 g
2,42,62,8
Gewichtsbereich (kg) EN/LTF B
/50 - 8565 - 105
Gewichtsbereich (kg) EN/LTF C50 - 9586 - 105106 - 120
ObersegelPorcher Skytex 38g / Dominico Dokdo 32g
UntersegelPorcher Skytex 27g
RippenSkytex 27 hard
BänderSkytex 27 hard
StammleinenLiros PPSLS 180
MittelleinenLiros PPSLS 125/65
TopleinenLiros DC60
BremsleinenLiros DFLP 200/32, Liros PPSLS 65
Regular-TragegurteGüth & Wolf 12mm Gurtband
Dyneema-TragegurteLiros 6mm Dyneema

Flugtestberichte folgen!

Wie verwende ich die Loops & Hooks?

In schwierigem Gelände kannst Du Bänder an den Loops befestigen, die Bänder werden dann mit einem Gegenstand (Stein, Ast etc.) beschwert. Die Eintrittskante bleibt somit offen und der Schirm rutscht in steilem Gelände nicht weg.

Welche Größe wähle ich bei diesem Schirm?

Der Einsatzbereich des TONIC2 ist extrem vielseitig – die Wahl der Größe hängt sehr von Deinen Vorlieben, Deinem Körpergewicht und von Deinem Können ab. Die Reaktionen fallen je nach Größe und der entsprechenden Flächenbelastung unterschiedlich aus. Niedrig beladen ist der TONIC2 thermiktauglich, hoch beladen ist er ein richtiger Miniwing. Die Grafik hilft Dir dabei die richtige Größe zu wählen.

 

Ist die Abnützung bei Schirmen mit Leichttüchern größer als bei einem herkömmlichen Gleitschirm?

Leichttücher sind dünner als herkömmliche Gleitschirmtücher und deshalb weniger resistent gegen mechanische Beanspruchung. Dies bedeutet dass beim Auslegen des Schirms vermehrt auf spitze Gegenstände, Steine, Büsche zu achten ist und dass jeder überflüssige Bodenkontakt vermieden werden soll. Bei Einhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen wirst Du mit einem Leichtschirm genauso lange Spaß haben wie mit einem herkömmlichen Gleitschirm.

Wie hoch ist die Gleitleistung,Trimm- und Maximalgeschwindigkeit?

Generell veröffentlichen wir keine Leistungsdaten, denn eine Veröffentlichung wäre aus folgenden Gründen unseriös:

1) Der Unterschied zwischen strömungstechnisch guten und weniger guten Gurtzeugen beziehungsweise Sitzpositionen kann eine Gleitzahl oder mehr betragen.

2) Die Leistung steigt mit der Schirmgröße. Ein großer Schirm leistet immer besser als dasselbe Gerät in einer kleineren Größe.

3) Es gibt im Gleitschirmfliegen kein normiertes Verfahren zur Messung von Leistungsdaten. Die Geschwindigkeit z.B. ändert sich mit der Flughöhe und mit der damit verbundenen unterschiedlichen Luftdichte, aber auch mit dem Gesamtgewicht des Systems.

Wie berechne ich mein Startgewicht?

Das Startgewicht berechnet sich aus dem Gewicht des Piloten inkl. Kleidung und dem Gewicht der Ausrüstung.
Die Ausrüstung beinhaltet das Gurtzeug, den Rettungsschirm, den Gleitschirm selbst, mitgeführte Fluginstrumente und sonstiges Gepäck.

Darf ich an meinem skywalk Gleitschirm die Steuerleinen kürzen?

Veränderungen an der Bremse können sich negativ auf die Flugeigenschaften und Extremflugmanöver auswirken. Der Gleitschirm benötigt den Vorlauf im beschleunigten Flug, ansonsten wird der Schirm evtl. ungewollt angebremst, dies führt zu einem Leistungsverlust. Bei zu kurz eingestellter Bremse kann es zu Komplikationen bei der Ausleitung von Extremflugmanövern kommen.

Darf ich Änderungen an meinem skywalk Schirm vornehmen?

Nein, denn der Schirm ist genauso wie er ausgeliefert wird zugelassen. Selbst die Bremsleinenlänge ist Bestandteil des Trimms und darf nicht verändert werden..

Warum soll ich den Gleitschirm nicht über die C-Ebene steuern?

Im Gegensatz zu Schirmen mit zwei Leinenebenen, bei denen durch das Ziehen am hintersten Tragegurt der Anstellwinkel verändert wird, wird bei Schirmen mit drei Leinenebenen durch das Ziehen der C-Gurte das Profil deformiert. Es bildet sich eine Falte zwischen den Ebenen und der Schirm wird klappanfälliger.
Steuerausschläge im Zentimeterbereich sind als Notsteuerung jedoch möglich.

Benötigen die Stäbchen im Schirm eine spezielle Handhabung, Packmethode?

Unsere Kunststoffstäbe sind flexibel und knickunempfindlich, deshalb können sie unter herkömmlichen Umgebungsbedingungen nicht brechen. Auf Grund des Packvolumens ist es jedoch von Vorteil die Rigid Foils in der Eintrittskante auf jeder Seite übereinanderzulegen.

Was sind JetFlaps und wie funktioniert dieses System?

Jet Flaps sind eine sogenannte Spaltklappe wie bei einem großen Flugzeug. Wenn der Schirm angebremst wird strömt die Luft durch den Schirm und umströmt wieder ein aerodynamisches Profil. Somit verlängert sich der Steuerweg und das Abrissverhalten wird sanfter.

Welchen Vorteil bieten mir die JetFlaps meines skywalk Schirms?

Geringere fliegbare Minimumspeed. Der Grenzbereich ist breiter und besser kontrollierbar. Der Pilot hat mehr Zeit zu reagieren wenn er in den Grenzbereich kommt.

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Dein TONIC Paket

  • der lightweight x-wing TONIC2 kommt mit:
    • 1x Packsack HIKE
    • 1x Kompressionsband
    • 1x Innenpacksack
    • 1x Tragegurttasche
    • Hooks
    • 1x BASIC GUIDE
    • 1x Multifunktionstuch
    • 1x Ersatz-Klebesegel

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